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Nemo Ignorat - Der Shop

Hier die Kurse buchen, Kaltbeize und Farbextrakte bestellen
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Madame Flamusse:
mei, war ich lange nicht hier, kann ich Dir i
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Madame Flamusse:
ich habs auch grad mit Sticken und habe mir v
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Madame Flamusse:
tolle Sachen die Du da probiert hast, das unt
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:
Strickst Du die Socken toe-up?Pullunder und L
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margit:
Hallo Ulrike, ist das eine wunderschöne Ausst
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Drucken auf Baumwolle mit Pflanzenfarben ... und Computer

von Computern und meinem Glück mit ihnen und dem wunderbaren Erlebnis endlich mit Pflanzenfarben auf Baumwolle drucken zu können ...weiterlesen

nemo ignorat 23.11.2014, 19.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben | Tags: Drucken mit Pflanzenfarben, Drucken auf Baumwolle, Pflanzenfarben, Holzstempel, Druck, Siebdruck,

ich war ja nicht untätig ;o)

Urlaube, insbesondere Urlaube an einem anderen Ort als dem heimischen, mit seiner beständigen Arbeit (die nichts mit meiner eigentlichen Arbeit zu tun hat), sind für mich ein Hort der Kreativität. Zeit, in der ich mir die Zeit nehmen kann, schon morgens um 8 an einer Stickerei oder am Nähen oder Stricken zu sitzen und mich dabei gut und nicht voller schlechten Gewissens meiner chaotischen Küche gegenüber zu fühlen.

Daher gibt es auch aus diesem Urlaub ein paar handwerkliche Mitbringsel (teilweise noch nicht ganz fertig gestellt).

Als erstes gab es da den tiefen Wunsch mal wieder zu sticken. Hege ich schon seit ein paar Monaten. Daher habe ich einfach alle meine pflanzengefärbten Stickgarne eingepackt und mich erst einmal drangemacht und sie (zumindest einige) auf improvisierte Spulen zu wickeln.



Ein dicker Bleistift und ein bisschen Papier reichen als Spulen voll und ganz aus. Dies war nur erst einmal eine kleine Auswahl an Wollgarnen, denn als erstes wollte ich einen Pullunder etwas aufpeppen.



Seien wir ehrlich, so gern ich ihn auch getragen habe, aber er war ein bisschen bleah so ohne alles. Genäht hatte ich ihn schon im Frühjahr, dann in die Indigoküpe getunkt und herauskam ein netter, nichtssagender Pullunder. Aus entweder einem dicken Wollfilz oder einem dicken Sweatshirtstoff, ich weiß es nicht mehr genau und ich habe keinen Fetzen mehr für eine Brennprobe übrig. Also ran an das Stickgarn und bunter machen. Nur ein bisschen, denn wenn ich mit etwas anfange bin ich immer erst einmal leicht vorsichtig und arbeite eher klein.



Eindeutig besser und er trägt sich nun noch viel schöner. Kann man erkennen, dass ich Kettenstich mag? ;o)

Danach wurde parallel gearbeitet. Während dem Hörbuch hören an einem größeren Projekt gestickt und während lesen und Film schauen wurde gestrickt. (Ja, ich lese im Urlaub und ja, ich lese normalerweise mehr als ein Buch gleichzeitig und ja, ich schaue auch Filme - oder in diesem Fall versuchte ich die 9te Staffel von Supernatural aufzuholen bevor die 10te anfängt, aber so ganz ist es mir nicht gelungen, es kamen ein paar Spielfime dazwischen. Gehe ich auch raus im Urlaub? Aber sicher. Ich bin am Meer. Und ich habe einen Hund. Ich treibe mich den halben Tag draußen rum. Dazu habe ich alles Zeit, wenn ich keine nenneswerte Küchenarbeit, Mutterarbeit und Wäschearbeit habe um die ich mich noch kümmern muss. Man glaubt es kaum *g*)



Ein Paar Socken aus Sockenwollresten und ein Paar Stulpen aus irgendeinem Yak/Kamel/Hundgemisch (oder zumindest roch es ein wenig nach Hund, weswegen ich annehme, dass da auch Hund dabei war).

Und nun mein Großprojekt:



Das Hemd ist ein altes Leinennachthemd, was ich vor ein paar Monaten umgearbeitet hatte. Es war eines von diesen 2 m langen Nachthemden, die so um die Jahrhundertwende gerne verwendet wurden. Also abgeschnitten, weiter gemacht, Keile an den Armbeugen eingesetzt, Knöpfe entfernt und dann wollte ich es eigentlich färben. Aber irgendwie gefiel mir der Gedanke nicht. Das Leinen ist zu schön, zu ... interessant dazu. Und dann kam es mir: Besticken.

Vollständig wird darauf zu lesen sein: We`re all Stories in the End. Just make it a good one.
(Für die Nicht-Whovians: es ist ein Zitat des 11. Doctor. )


Bislang bin ich erst bis `We`re all Stories in the` gekommen *g*





Supercool, oder? Keine Ahnung, ob ich mich jemals damit aus dem Haus trauen werde, aber das Sticken allein macht mir Spaß. Und das ist erst einmal das wichtigste. Und ich benutze nur Garne, die ich selbst gefärbt habe. Baumwoll- und Seidenstickgarn gemischt. Je nach Farbe.

Das waren meine letzten 14 Tage. Und nun muss ich aber erst einmal wieder in die Küche und aufräumen, denn während wir weg waren ist ein Regal runtergekommen (warum auch immer es sich aus der Wand gelöst hat) und ich muss das Chaos beseitigen und neue Löcher bohren und das Ding wieder aufhängen und und und. Zum Glück ist nichts kaputt gegangen dabei.

nemo ignorat 07.10.2014, 11.26 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Selbst Gemachtes

Bin wieder da

Die Bretagne war schön, aber der Urlaub war leider (wie immer?) zu kurz. Ab heute ist der Shop wieder offen und ich nehme auch wieder Mailbestellungen an.

Um die Zeit des Wartens etwas zu versüßen gibt es einen Sale auf die Kaltbeize. Außerdem habe ich die 2 kg Verpackung als neue Größe eingeführt.

Ich wünsche einen schönen Herbst und Frohes Färben.

nemo ignorat 07.10.2014, 05.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

bis in 2 Wochen *winke*

ab heute werden keine Bestellungen mehr angenommen. Hund, Mann und ich fahren dann mal an den Atlantik.

Mutter ist versorgt, Haus ist versorgt, Mitbewohner passt aufdas Haus auf und wir sind dann mal wech ;o)

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit, in 14 Tagen sehen wir uns wieder und dann versende ich auch wieder Beize und gebe Rat und Hilfe per Mailund Telefon ;o)

nemo ignorat 19.09.2014, 05.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Allgemeines Alltägliches

Liechtenstein

Samstag fuhr ich nach Liechtenstein hauptsächlich um dort Bryan aus Japan zu treffen, aber auch um die Ausstellung Tuch anzuschauen, zu der er einige Exponate beisteuerte.

Zugegebenermaßen, Liechtenstein liegt normalerweise nicht auf meinem Radar der Länderwahrnehmung. Außer einer wagen Vorstellung, wo es liegt und den üblichen Stereotypen (Fürstentum, Steuerparadies, Alpen) hatte ich bislang noch keinen Kontakt dazu. Umso mehr und umso positiver hat mich dieses reizende kleine Land in dieser Alpenschlucht doch überrascht. Die Atmosphäre war sehr freundlich, offen und familiar und die Berge sind natürlich umwerfend. Oh, ich war schon so lange nicht mehr in den Alpen gewesen, dass ich vollständig vergessen hatte, wie großartig sie sind. Ich war hin und weg.

Bryan zu treffen war wundervoll und interessant und spaßig und inspirierend wie immer. Und ich bin sehr froh, dass es noch geklappt hat.

Tuch ist eine kleine Ausstellung im Gasometer in Triesen, die ein stellenweise sehr intimes Verhältnis zwischen (bevorzugt) Frauen und Textilem wiederspiegelt.

Am meisten beeindruckt haben mich die Dokumentationen ihrer Wanderungen von Sunhild Wollwage. Von jedem ihrer Spaziergänge bringt sie eine Handvoll Kletten mit, die sie dann auf einem Filztuch drapiert. Dadurch entstehen fragile, wundervolle Musterungen, die an Miniaturquilts erinnern. Mich haben ihre Sachen sehr angesprochen. Daher hier nun ein paar Bilder dazu.

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was hier wie Sticheleien aussieht, sind die einzelnen Klettenköpfchen.

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Das Werk von oben aber im Detail der Nahaufnahme.

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Aber es gab noch ausreichend andere Exponate, die mir auch sehr gut gefallen haben.

Bryan brachte seine Tenugui Werke mit. Tenugui sind japanische Handtücher, die einfach und günstig herzustellen waren. Obwohl das Konzept der Tenugui schon aus der Heinan-Zeit stammte wurden sie erst so richtig in der Edo-Zeit populär, als textile Massenware zur Verfügung stand. Noch nicht in Konkurrenz mit den westlichen Handtücher, konnten die Tenugui ganz Japan erobern. Man nahm sie zum Hände trocknen, band sie sich als Stirnband um, trug sie als Sonnenschutz, Schneuztuch, Atemschutz bei Rauch, als Halstuch, um Sachen darin zu transportieren, und 1000 andere Möglichkeiten mehr. Tenugui haben eine Größe von ca 90 x 35 cm, haben links und rechts die natürliche Kante vom Weben und sind nicht versäumt. Die offenen Kanten oben und unten haben den Vorteil, dass sie während der feuchten Regen-Saison im Sommer und wenn sie ansonsten nass wurden, leichter und schneller zu trocknen waren.

Tenugui wurden mit Sprüchen, den Namen von Geschäften oder mit Bildern bedruckt, man bekam sie als Gastgeschenk, als kleines Präsent vom Laden nebenan, man trug sie um sich in einer Gruppe leichter wiederzufinden usw. So kam es, dass Tenugui überall vorhanden waren und fast wie eine Wegwerfware behandelt wurden. Und nun liegen sie immer noch im Dutzend billiger in alten, verlassenen Bauernhäusern herum und Bryan zog dereinst aus um sie zu retten.

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Die individuellen Tenugui, mit ihren Beschriftungen und Bildchen, zerschnitt er und nähte sie zusammen mit seinen eigenen Stoffen, die mit Katazome in Indigo gefärbt waren, wieder zusammen und alles wurde dann mit Kaki Tannin gefärbt. Die Stoffe werden dadurch fester, fast lederartig und alles riecht nach diesem rauchigen Tannin.

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und dies ist einer der Katagami, mit denen er seine Stoffe schabloniert hat.

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Auf diesem Bild sieht man nicht nur die wunderschönen nordafrikanischen Kopftücher der Beduinenfrauen, sondern man kann auch erkennen, wie angenehm und großzügig die Ausstellungsräume sind. Das Gasometer ist tatsächlich ein sehr schöner Ausstellungsort.

Auch wenn die Fahrt natürlich geschlaucht hat und ich gegen meine Gewohnheit mit dem Auto fahren musste (ÖPNV ist nicht normal und bequem in Liechtenstein), war es eine sehr schöne Erholung in all der arbeitsreichen Zeit, in der ich im Augenblick lebe.

Die Kurse dieses Jahr (der letzte geht nun noch bis nächste Woche) waren unglaublich schön und inspirierend und sehr anstrengend und arbeitsintensiv und sie haben mich sehr befriedigt, aber so langsam brauche ich dann auch mal eine Pause. Daher werde ich ab nächster Woche Freitag (19.09.) bis zum 05.10. nicht in Aschaffenburg sein und auch keine Kaltbeize verschicken können. Ich werde in meinem Shop noch eine entsprechende Meldung setzen. Bestellungen werden dann bearbeitet, wenn ich wieder da bin, also nach dem 06.10. Sollten bis dahin noch Bestellungen per Mail und Überweisung gemacht werden, müssen die Geldeingänge noch vor dem 19.09. auf meinem Konto sein, damit ich die Päckchen noch entsprechend vorher wegschicken kann.

nemo ignorat 08.09.2014, 07.48 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Allgemeines Alltägliches

Lotus und Flicken

Vor ein paar Jahren sah ich einen Blogeintrag bei Bryan über seinen Lotus. Bis dahin dachte ich noch, naja, Japan halt, sowas wächst hier nur im Gewächshaus. Doch dann habe ich mich erkundigt und fand ein paar heimische Züchter, die an unser Klima angepasste Lotusrhizome verkaufen und erfuhr sogar, dass Lotusse im Prinzip bis nach Sibirien wachsen. Also holte ich mir letztes Jahr ein paar Rhizome in dem vollen Bewusstsein, dass einige der Sorten mehrere Jahre brauchen werden bis sie das erste Mal blühen.

Angestachelt durch unseren warmen Winter und die frühe Sonne trieb einer von ihnen aber vor ein paar Wochen aus. Ich beobachtete die Blüte wie sie höher und höher wuchs und schließlich dicker und dicker wurde. Gerade eben, als die Sonne in den Hof schien, öffnete sie sich zum ersten Mal (zumindest teilweise). Sie ist wunderschön und hat einen süßen Geruch. Märchenhaft.

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Ich bin so aufgeregt, sie sieht so schön aus. Und eine Schwesterknospe ist auch noch gewachsen. Mal sehen, ob die Sonne noch reicht um sie auch aufgehen zu lassen.

Ich habe natürlich das Namensschildchen verloren und weiß nicht, welcher Lotus es ist.

Gekauft habe ich meine Lotuspflanzen und auch die anderen übrigens bei Seerosenfarm in Groß-Rietz, bei der Seerosenfarm in Hauzenberg und bei Nymphaion. Ich krieg nichts für Werbung, ich bin auch nicht gefragt worden, aber ich war mit allen so zufrieden und sie vertreiben gute Ware, die sie alle selbser züchten. Deswegen dachte ich, ich erwähne sie einfach mal.

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Löcher in Herzen lassen sich nicht so schnell flicken wie die in Hosen und weil meine Lieblingshose nun schon eine zeitlang nicht mehr benutzbar war, dachte ich mir, ich betreibe mal ein bisschen Textiltherapie und flicke an ihr rum. Noch ist sie nicht fertig und ja, es ist inzwischen mehr Flicken als ursprüngliche Hose, aber sie trägt sich immer noch gut. Im Zweifel hat die Originalhose eine gute Unterlage gebildet ;o)

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Montag beginnt nun der Heckenfärbungkurs, noch kann man sich anmelden. Der Kurs ist kürzer als sonst, weswegen ich auch keine Nachzügler mehr annehmen werde.

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nemo ignorat 08.08.2014, 12.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Allgemeines Alltägliches

Goodbye my friend

Bobic
1997 - 2014
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Wir fanden uns im Tierheim. Er war ein mishandelter Hund gewesen mit keinem Vertrauen in Menschen. Wir sahen uns, gingen mal kurz zusammen spazieren und er kam mit zu mir nach Hause. Der beste Ehemann von Allen nannte ihn einfach nur Grummeliger Punkhund. Er hat sich von niemandem was sagen lassen. Außer von mir. Meistens. Als ich ihm das erste Mal einen Dorn aus dem Fuß ziehen durfte war er schon über 1 Jahr bei uns gewesen. Und ich hab bald geheult vor Freude. Ohne mich ging für ihn gar nichts und ich war in der glücklichen Situation ihn zu meiner letzten Arbeitsstelle mitnehmen zu dürfen. Danach habe ich ohnehin von zuhause aus gearbeitet.
Wir hatten viel Spaß miteinander, haben lange Spaziergänge gemacht, lange Radtouren und es war immer ... interessant mit ihm ;o)

Ich werde ihn schrecklich vermissen.
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nemo ignorat 07.07.2014, 12.55 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Allgemeines Alltägliches

Änderungen im Shop und neue Preisliste

Früher oder später mussten diese Änderungen kommen. Natürliches Indigo hat seit dem letzten Jahr seinen Preis etwa verdoppelt, weswegen ich meine Küpenkits für die Kurse verteuern musste. Dafür sorgt der gleichbleibend gute Dollarkurs dafür, dass die Indigokristalle günstiger geworden sind. Die Farbextrakte habe ich endgültig aus dem Programm genommen, es lohnt sich für mich einfach nicht. Und die Portokosten wurden detailierter beschrieben und angepasst.

Die neue Preisliste könnt ihr hier als PDF herunterladen Oder hier online einsehen.

Zum Shop gelangt ihr hier.

Ich versuche die ganze Zeit ein erschwingliches Shopsystem zu finden in welchen ich auch Bestellungen mit Überweisung annehmen kann. Die meisten preislich machbaren und einfach zu benutzenden Shopsysteme stammen aus den USA. So wie mein BigCartel Shopsystem. Entsprechend geht nur eine Bezahlung per paypal. Ich könnte nun ein sehr teures kommerzielles Shopsystem einbinden, was mich aber mit der entsprechenden Seite mehr kostet als ich im Jahr Gewinn mache oder ich kann einfach weiterhin mein BigCartel Shopsystem verwenden und einfach die etwas umständlichere Bestellung per Mail anbieten.

Bitte beachtet, dass ihr jederzeit auch per Mail und Vorkasse als Überweisung bei mir bestellen könnt. Ich benötige dazu in eurer Mail eure vollständige Anschrift und was ihr genau bestellen wollt.

Mail an mail@nemo-ignorat.de richten.

nemo ignorat 02.06.2014, 21.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

Shirt Tatoos

Stück für Stück komme ich meinem Ziel näher meine Garderobe selbst genäht zu haben. Angeregt durch meine Shiboriübungen in Japan gab es gestern zwei neue T-Shirts für mich.
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das linke Shirt ist nach meinem eigenen Muster genäht und hat Sticheleien auch auf der Rückseite. Das rechte Shirt is nach einem Alabama Chanin-Muster.
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Rückseite des Shirt.
Beide sind aus Bio-Baumwollsweatshirtstoff von Anita Pavani.
Meine Rosen sind in voller Blüte. Ich bin ja nicht so der Blumentyp, schon gar nicht jemand für Blumenarrangements. In Japan lernte ich dann Ikebana kennen, denn alles in der japanischen Kunst ist miteinander verwoben. Sei es nun der textile Bereich, Töpfern, Teezeremonie oder eben Ikebana.
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Jeder von uns wurden Blumen zugelost und ich endete mit den Nelken. Mit Hiros Hilfe wurde dann noch was hübsches draus. ;o)
Meine Rosen lasse ich ja mehr so wachsen. Das können sie ganz prima ohne meine Hilfe, nur ab und zu werden sie zu den Nachbarn hin etwas eingestutzt oder eben wenn sie versuchen mit Hilfe der Wiastarien den Garten komplett zu übernehmen.
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Albertine
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Paul's Himalayan Musk
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Raubritter
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Veilchenblau
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nemo ignorat 30.05.2014, 12.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

Japanreise 2. Teil - Shibori und Katazome

Die Gruppe bestand aus insgesamt 9 Teilnehmerinnen aus Kanada, den USA, der Schweiz und Australien (und mir) und in Bryans Haus trafen wir dann noch auf Mini aus Singapur, die immer wieder für ein paar Monate zu ihm zum Lernen kommt.Alle waren sie auf die eine oder andere Weise schon Textilenthusiastinnen und so konnten wir uns gegenseitig immer wieder aufs neue inspirieren und unseren Horizont erweitern.  Nachdem ich den einen Tag in Tokyo überstanden hatte und auch mit einigen Mühen den gemeinsamen Treffpunkt fand, wurden wir von Bryan und einem Nachbar nach Fujino gebracht. Fujino liegt südwestlich des Fuji (der im japanischen übrigens eine Sie ist und einer der, ich glaube, fünf heiligen Berge) inmitten dieser unglaublich grünen Steilhügel. Zum Glück hatten wir nicht nur schönes Wetter, sondern an zwei Tagen auch Regen, so dass ich die von mir so geliebten Wolkenschwaden entlang der Bergkuppen sehen konnte.

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 Die Vegetation ist dank der hohen Luftfeuchtigkeit unglaublich und überall, wirklich überall steht Bambus rum. Ich liebe Bambus. Die einzelnen Stengel sind rund 10 bis 15 Meter hoch und haben einen Umfang von locker 80 cm. Wenn man bedenkt, dass all das schon in dem Sprossen steckt … einfach unglaublich.

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Bambussprosse aufgeschnitten von Innen und von Außen. Bambussprossen haben den kompletten Stengel schon in sich stecken. Die Außenhülle ist mit feinen Haaren bewachsen, die sich wie ein Seehundfell anfühlen.

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Wenn man die steile Auffahrt zu Bryans Grundstück hochgeschafft hat, wird man direkt vor der Haustür von zwei großen Indigoküpen begrüßt. Alte japanische Tonkrüge, in denen früher an nahezu jedem Haus Indigoküpen fermentiert werden hat Bryan gerettet und in ihnen leben nun seine beiden Hydrosulfitküpen.

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Die beiden Keramikkrüge in den Holzfässern sind die Küpen.
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 Diese beiden Küpen sollten uns die nächsten 10 Tage begleiten, denn es verging kein Tag, an dem wir nicht gefärbt haben. Schon am ersten Tag versammelte Bryan uns um die Küpe und erklärte seine Küpen, wie er sie aufrecht erhält und wie man mit ihnen färbt. Als Kollegin nahm ich unter den Teilnehmerinnen des workshop eine Sonderstellung ein, die zu einem interessanten Austausch und der Position einer zeitweiligen Aushilfslehrerin führte. Doch jeder Indigofärber hat so seine eigenen Tricks, seinen eigenen Umgang mit der Küpe und seine eigenen Handgriffe, so dass es auch für mich unglaublich interessant und lehrreich wurde.

 Als erstes färbten wir Baumwollgarne, die er günstig bekommen hatte weil sie unglaublich grausliche Farben hatten. Doch keine Angst, Indigo macht eigentlich alles schön und so wurde aus den seltsamen Beige- und Türkistönen dann doch noch etwas feines. Es wurde in tiefblau, einem etwas helleren blau und in changierend gefärbt. Denn Bryan gehört eine alte Strickmaschine, die Strickschläuche herstellt. Noch steht sie bei einem anderen Freund, aber er plant sie bald zu sich ins Haus zu holen. Jedenfalls färbten wir unsere Garne und er übergab sie dann dem Freund, der daraus einen langen Strickschlauch strickte, von dem wir jede unseren Anteil (etwas mehr als 1 Meter) abbekamen.

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 Nach dieser Fingerübung im Färben mit Indigo (denn letztendlich ging es eigentlich darum mit der Küpe vertraut zu werden ohne etwas wirklich Wichtiges zu verhunzen) führte Bryan uns in die hohe Kunst des Shibori ein. Die Möglichkeiten mit den unterschiedlichen Stichführungen, Faltungen und Abbindetechniken sind so vielfältig, dass man es kaum glauben mag. Einige aus der Gruppe befassten sich ab diesem Zeitpunkt mit kaum etwas anderem als Shibori.

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wood grain Shibori
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Streifenshibori - ich liebe Streifen ;o) - und nicht so einfach herzustellen, wie man so meinen mag

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So sehr mich die einzelnen Techniken auch faszinierten, wartete ich doch auf etwas anderes: Katazome. In diese äußerst faszinierende Technik des Reservedrucks mit Hilfe einer Reispaste, wurden wir am dritten Tag eingeführt.

 Bevor wir nach Japan flogen hatten wir im Januar unsere Hausaufgaben bekommen. Sie bestanden aus 3 Blättern Kaki Shibugami (dem besonderen Papier aus dem die Schablonen für Katazome geschnitten werden), etlichen Stoffen, die wir schon einmal für ein wood grain Muster und eine Akkordeonfaltung vorbereiten sollten, Nadeln und Shiborifaden.

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 Katazome ist mit unserer Blaudrucktechnik verwandt. Die Stellen, auf denen der Reispapp aufgetragen wird bleiben weiß, alles andere wird blau. Anders als der Blaudruck, bei dem man den Papp mit Modeln aufdruckt, wird hierbei der Papp jedoch mithilfe einer Schablone auf den Stoff aufgetragen. Außerdem können die Schablonen Negativ- oder auch Positivbilder erzeugen und manchmal wird noch mit anderen Farben der Druck weiterbearbeitet. Wir lernten bei Bryan erst einmal die Basistechnik und vor allen Dingen den Umgang mit den mit der Paste bedruckten Stoffen in der Küpe.

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angerührte Reispampe

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Anfang der aufgetragenen Reispampe.

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Bryans Küpen sind wie schon erwähnt Hydrosulfitküpen und sie stehen bei Außentemperaturen vor seiner Haustür und werden ohne zusätzliches Erwärmen verwendet. Das hilft beim Druck mit der Reispaste natürlich. Doch auch ohne Erwärmung hält die Paste maximal fünf Tauchgänge aus. Um ein entsprechend dunkles Blau hinzubekommen muss die Küpe auch entsprechend aufgebaut sein. (Teilnehmerinnen an meinem Indigo Onlinekurs dürfen sich schon einmal freuen, meine Erfahrungen bei Bryan werden direkt in den Kurs einfließen.)

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 Leider ist das Schablonenpapier (Kaki Shibugami) nicht in Europa erhältlich und die einzige US amerikanische Quelle, die ich kenne, verlangt unglaubliche Summen für nur ein Blatt (zzgl. Porto). Das Papier wird hergestellt, in dem man mehrere dünne Blätter Maulbeerpapiers nimmt und diese immer mit der Faserrichtung im rechten Winkel zueinander aufeinander legt und mit fermentierten Kakisaft verklebt. Japanische Kaki sind anders als unsere. Man bekommt zwar auch diese süßen Kaki zum Essen zu kaufen, aber die zum Färben verwendeten Kaki sind unreif und geladen voll mit Tannin. Diese Blätter werden dann noch etwa 10 Tage lang geräuchert und sind dann damit feuchtigkeitsfest genug um über Jahre hinweg als Schablonen verwendet zu werden. Mit scharfen, skalpellartigen Messern unterschiedlicher Größe und speziellen Locheisen werden dann die Muster hineingeschnitten. Um die Schablonen noch zu verstärken wird ein Seidengewebe mit einem Teeröl-Terpentingemmisch darüber geklebt.

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Rückseite des Stempels mit dem stabilisierenden Gewebe

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 Nun haben wir hier in Europa/Deutschland also weder die unreifen Kaki noch ist es allgemein üblich ein Räucherfeuer über mehrere Tage aufrecht erhalten zu können. Und Teeröl gilt als gesundheitsgefährdend und darf nur noch unter bestimmten Bedingungen gekauft werden. Kurz: alle Voraussetzungen um das Shibugami so zu kopieren sind eher negativ. Ich werde daher über die nächsten Wochen versuchen mit anderen Mitteln ein ähnliches Schablonenpapier herzustellen. Sollte mir das nicht gelingen werde ich wohl oder übel auf Kunststoffpapier ausweichen müssen. Hinweise und Tipps werden gerne entgegengenommen.

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ein Katagami (Schablone) aus Okinawa, die eine der Teilnehmerinnen auf einem Markt erstand und die wir alle ausprobieren mussten
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 Fortsetzung folgt

 

nemo ignorat 13.05.2014, 18.15 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

So, bin wieder da

nach einer seltsamen Reise zurück in der Zeit bin ich nun wieder - zumindest körperlich - Zuhause. Mein Geist hat sich immer noch nicht mit dem Gedanken angefreundet, dass ich Freitag um 12 Uhr Mittgas von Tokyo weggeflogen bin, dann nach 10 Stunden Flug um 17 Uhr in Moskau ankam. Nach kaum 3 Stunden Pause im Transit schließlich weiterflog und nach weiteren guten 3 Stunden dann um 21 Uhr in Frankfurt ankam. Ich glaube meine Seele ist immer noch irgendwo über Sibirien.

In diesen mickrigen 14 Tagen habe ich so viele Dinge erlebt, gesehen und gelernt, dass ich immer noch ganz konfus im Hirn bin. Als Kleinstadtwesen überwältigt mich eine riesige Stadt wie Tokyo einfach.

Da gibt es Glashochhäuser
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und verwirrende Straßenseznen
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spannende Arten zu Parken
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und coole Höhlenbetten in Hostels (ich bin nicht so der Hoteltyp)
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Dieser niedliche Koffer und die Tasche daneben sind übrigens mein gesamtes Gepäck für die 14 Tage gewesen. Ich war so stolz auf mich, dass ich es geschafft habe mich wirklich auf ein Minimum von 8,7 kg zu beschränken. Und somit nur mit Handgepäck zu reisen. Auf dem Rückweg erlaubte ich mir dann den Luxus den Koffer aufzugeben und alles reinzustopfen, was ich zwischendrin ergattert hatte (außer meinem Mantel, dazu später mehr). Als check-in Gepäck hatte er dann 11,7 kg. Supercool.

In Tokyo wachsen Gingkobäume einfach so als Straßenbäume.
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Und weil Gingkobätter ja so schön sind, findet man sie auch entlang des Bürgersteig.
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Aber auch die Gullydeckel sind natürlich ganz anders.
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Und vor Bahnübergängen warnen niedliche Katzen
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Dieser war zugegebenermaßen in Fujino und nicht in Tokyo.

Bryans workshop war erhellend, erheiternd und derart vollgestopft mit Wissen, dass ich immer noch ein bisschen brauche um alles zu verdauen. Wir haben nahezu täglich die beiden Indigoküpen vor dem Haus heimgesucht, gelernt wie man unterschiedliche Shiborimuster faltet und abnäht, wir haben Katazomeschablonen benutzt, die Pampe angerührt, einen Katazomemeister besucht, in dessen Werkstatt wir schablonieren und in dessen Küpen wir färben durften. Wir flechteten Kumihimo auf Marudai, webten auf einem alten japanischen Webstuhl, bekamen eine sehr praktische Einweisung in Ikebana, wohnten einer Teezeremonie bei, arbeiteten freiwillig quasi Tag und Nacht, gingen zum Aufwärmen in ein Onsen (heißes Bad), ich sah wilde Affen aus unangenehmer Nähe, wir nähten kleine Taschen (Shifuku) und hatten jeden Tag ein Festessen in Bryans Haus oder in einem Lokal. Wir waren im Folkart Museum in Tokyo und kauften in einem Laden mit antiken Textilien ein. Ich hatte das Glück Teil einer Gruppe von interessierten Textilenthusiastinnen aus der ganzen Welt zu sein und mit ihnen lernen und Wissen austauschen zu dürfen.

Der Mantel, den ich bereits erwähnte, ist ein alter Reisekimono aus den 1930er Jahren. Es war ein Fall von Ich kam, sah und war verliebt und musste ihn haben. Er passte auf Anhieb und ich fühlte mich sofort in ihm wohl.
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Doch ein Mantel ist nicht vollständig ohne nicht mindestens eine Tasche und so machte ich ihn wirklich zu meinem Mantel, indem er eine Tasche aus einem meiner Shiboristücke bekam.
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Mehr über die Küpen, das Färben und alles andere, wenn sich mein Hirn ein wenig gesammelt hat.
So rechte Ruhe zum Ankommen hatte ich nicht, da ich noch rechtzeitig zum 88. Geburtstag meiner Mutter kam. Nun brauche ich erst einmal ein paar Tage Ruhe um alles zu sortieren und damit mein Geist meinem Körper einholen kann.
Später mehr.

nemo ignorat 11.05.2014, 20.12 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

ich bin dann mal weg


So, Samstag geht dann mein Flieger nach Japan. 10 Tage Indigofärberei, Katazome und Shibori, japanisches Essen und mal schaun, ob der große Fujiyama sich zeigt ;o) Einen ausführlichen Bericht gibt es dann hinterher. Mögliche Zwischenberichte werde ich nur auf meinem typepad Blog veröffentlichen. Mal schaun, ob ich das über das Tablet hinbekomme.

BESTELLUNGEN

Bestellungen werden in der Zeit meiner Abwesenheit von meinem Gatten, dem Besten von allen, bearbeitet. Allerdings nur die, die über meinen Shop eintreffen.  Alles andere mit Vorkasse etc kann er nicht bringen, dazu ist er zu wenig in meine Abläufe eingearbeitet. Sollte also eine Bestellung auch warten können, ich stehe dann ab dem 12. Mai wieder voll zu eurer Verfügung. Dringende Bestellungen bitte in der Zwischenzeit auch als solche kennzeichnen (es gibt bei paypal ein Kommentarfeld, da kann man das eintragen), damit mein Mann Bescheid weiß.

bis dahin
Sayonara
 

nemo ignorat 25.04.2014, 10.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Allgemeines Alltägliches

Reisebegleiter

Ende nächster Woche ist es dann soweit. Dann fliege ich für 14 Tage zu Bryan Whitehead nach Japan um bei ihm seinen Indigo Workshop zu machen, wo wir u.a. auch Katazome (japanische Ausspardrucktechnik mit Schablonen) lernen werden. Ich freu mich schon tierisch und bin total aufgeregt.
Aus diesem Anlass habe ich ein paar Sachen als Reisebegleiter genäht.
Mir als Flugunerfahrener (ja, ich bin noch nie geflogen bisher) wurde empfohlen leichtere Schichten übereinander zu tragen, damit es mir über Nacht im Flieger nicht zu kalt wird. Das und weil ich einengende Sachen auf langen Reisen ohnehin nicht mag, fand nun endlich mein Celtic Doubleweave von Anita Pavani, den ich mir vor eiunem gefühlten Jahrzehnt dort mal aus der Restekiste fischte Verwendung.
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modernisierter Manteau-de-Lit als Jacke mit aufgesetzten Taschen. Marquise hat eine ausführliche Anleitung dazu geschrieben, alternativ dazu kann man sich auch das Schnittmuster bei zB Nehelenia kaufen.
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so sieht das Leinendoppelgewebe in nah aus. Vorder- und Rückseite.

Dazu gibt es ein Reisekleid. Oder vielmehr eine Art Trägerrock, über eine genaue Bezeichnung streiten sich die Geister noch.
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Wenn ich wieder zurück bin, werde ich mir wohl dieses Kleid noch einmal nähen, aber diesmal aus einem festeren Stoff wie Denim oder Hanfcanvas. Ich hatte vor vielen, vielen Jahren schon einmal so ein ähnliches Kleid genäht gehabt. Das hatte ich an einer jungen Amerikanerin gesehen, die ich in UK getroffen hatte und mir von ihr den Schnitt kopiert. Leider ging es mir bei einem meiner vielen Umzüge verloren. Die Leinenvariante ist in Ordnung und es trägt sich gut, aber es trägt halt auch saumäßig auf. OK für Japan, aber nichts für das figurbetontere Etwas.
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Der Stoff ist allerdings klasse. Leicht, aber durch das Doppelgewebe trotzdem wärmend. Ich liebe es jetzt schon.
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Und dann fehlte mir noch eine Tasche zum Umhängen. Nein, es ist nicht so, als hätte ich nicht schon genügend Taschen. Aber irgendwie fehlt mir dann doch die richtige ;o)
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travel companion oder 'ich war mal ein Sofakissen'
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nemo ignorat 17.04.2014, 10.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Selbst Gemachtes

Kurstermine 2014

So, ich habe endlich die Kurstermine für 2014 festgelegt.

Ich werde dieses Jahr "nur" zwei Onlinekurse anbieten und zwar

Indigo Onlinekurs 01. Juli bis 10. August 2014

Eine Kursbeschreibung könnt ihr hier finden und euch auch über meinen Onlineshop anmelden. Dieser Tage wird der Kurs dann auch bei Dawanda eingestellt werden, für all diejenigen, die nicht gern mit paypal bezahlen wollen.

Und es gibt noch einen

Online Heckenfärbungskurs für Baumwolle und Wolle 11. August bis 15. September 2014

Auch den kann man schon über meinen Onlineshop buchen bzw ich werde ihn dieser Tage bei Dawanda einstellen.

Kurse vor Ort biete ich weiterhin an, allerdings nach Absprache. Ich unterrichte auch gerne einzelne Personen oder kleine Gruppen (maximal 5 Personen), der Preis ist unabhängig von der Gruppengröße und beläuft sich auf 50 EUR pro Person Pro Tag. Bei allen Kursen kann man gerne vorher mit mir individuelle Wünsche absprechen. Einiges wird in einem oder in zwei Tagen nicht machbar sein, anderes schon. Das können wir dann persönlich näher besprechen.
Der Unterricht hier in Aschaffenburg findet normalerweise an Wochenenden oder Freitag bis Sonntag statt, Termine nach individueller Absprache.

Für weitere Kurse fehlt mir dieses Jahr leider die Zeit.

Dies alles hat einen Grund, bzw. mehrere Gründe.

Ich werde Ende April für 14 Tage auf Färbefortbildung nach Japan reisen. Dort nehme ich an einem Indigo workshop mit Tour durch die Handwerksstuben einiger japanischer Färber teil. Was letztendlich bedeutet, dass der gesamte Mai (ich komme Mitte Mai wieder) eigentlich für Kurse ausfällt.
Und da mein bester Ehemann von allen natürlich während dieser Zeit Urlaub nehmen muss um sich um Mutter, Haus und Hunde zu kümmern, fällt ein anderer Urlaub im Frühsommer für uns flach. Weswegen wir dieses Jahr Ende September in den Urlaub fahren werden.

Außerdem möchte ich mich dieses Jahr verstärkt dem Bedrucken von Stoffen widmen. Was alles Zeit kostet, die mir nicht für Kurse zur Verfügung steht. Und mein Buch möchte bis zum Sommer auch fertig werden (früher werde ich es leider nicht schaffen).

Wie immer gilt, bei Fragen und Anregungen, einfach anmailen unter mail@nemo-ignorat.de

nemo ignorat 01.04.2014, 12.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Anleitungen

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