nemo ignorat
Nemo Ignorat - Der Shop

Hier die Kurse buchen, Kaltbeize und Farbextrakte bestellen
2014
<<< Juli >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
Tag-Cloud

Els:
So sad ...(but he had a wonderful life with y
...mehr

Madame Flamusse:
WOW, ich krieg mich gar nicht mehr ein, was f
...mehr

Madame Flamusse:
wunderhübsch sieht das aus,... und dein Motto
...mehr

die Suse:
:ok: Hej! Wie schön, dass du wohlbehalten bi
...mehr

Tira Barba:
Wow, das sind geniale Bilder...ich bin schon
...mehr

Goodbye my friend

Bobic
1997 - 2014
.

.
Wir fanden uns im Tierheim. Er war ein mishandelter Hund gewesen mit keinem Vertrauen in Menschen. Wir sahen uns, gingen mal kurz zusammen spazieren und er kam mit zu mir nach Hause. Der beste Ehemann von Allen nannte ihn einfach nur Grummeliger Punkhund. Er hat sich von niemandem was sagen lassen. Außer von mir. Meistens. Als ich ihm das erste Mal einen Dorn aus dem Fuß ziehen durfte war er schon über 1 Jahr bei uns gewesen. Und ich hab bald geheult vor Freude. Ohne mich ging für ihn gar nichts und ich war in der glücklichen Situation ihn zu meiner letzten Arbeitsstelle mitnehmen zu dürfen. Danach habe ich ohnehin von zuhause aus gearbeitet.
Wir hatten viel Spaß miteinander, haben lange Spaziergänge gemacht, lange Radtouren und es war immer ... interessant mit ihm ;o)

Ich werde ihn schrecklich vermissen.
.


.
 

nemo ignorat 07.07.2014, 12.55 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Allgemeines Alltägliches

Änderungen im Shop und neue Preisliste

Früher oder später mussten diese Änderungen kommen. Natürliches Indigo hat seit dem letzten Jahr seinen Preis etwa verdoppelt, weswegen ich meine Küpenkits für die Kurse verteuern musste. Dafür sorgt der gleichbleibend gute Dollarkurs dafür, dass die Indigokristalle günstiger geworden sind. Die Farbextrakte habe ich endgültig aus dem Programm genommen, es lohnt sich für mich einfach nicht. Und die Portokosten wurden detailierter beschrieben und angepasst.

Die neue Preisliste könnt ihr hier als PDF herunterladen Oder hier online einsehen.

Zum Shop gelangt ihr hier.

Ich versuche die ganze Zeit ein erschwingliches Shopsystem zu finden in welchen ich auch Bestellungen mit Überweisung annehmen kann. Die meisten preislich machbaren und einfach zu benutzenden Shopsysteme stammen aus den USA. So wie mein BigCartel Shopsystem. Entsprechend geht nur eine Bezahlung per paypal. Ich könnte nun ein sehr teures kommerzielles Shopsystem einbinden, was mich aber mit der entsprechenden Seite mehr kostet als ich im Jahr Gewinn mache oder ich kann einfach weiterhin mein BigCartel Shopsystem verwenden und einfach die etwas umständlichere Bestellung per Mail anbieten.

Bitte beachtet, dass ihr jederzeit auch per Mail und Vorkasse als Überweisung bei mir bestellen könnt. Ich benötige dazu in eurer Mail eure vollständige Anschrift und was ihr genau bestellen wollt.

Mail an mail@nemo-ignorat.de richten.

nemo ignorat 02.06.2014, 21.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

Shirt Tatoos

Stück für Stück komme ich meinem Ziel näher meine Garderobe selbst genäht zu haben. Angeregt durch meine Shiboriübungen in Japan gab es gestern zwei neue T-Shirts für mich.
.

.
das linke Shirt ist nach meinem eigenen Muster genäht und hat Sticheleien auch auf der Rückseite. Das rechte Shirt is nach einem Alabama Chanin-Muster.
.

.
Rückseite des Shirt.
Beide sind aus Bio-Baumwollsweatshirtstoff von Anita Pavani.
Meine Rosen sind in voller Blüte. Ich bin ja nicht so der Blumentyp, schon gar nicht jemand für Blumenarrangements. In Japan lernte ich dann Ikebana kennen, denn alles in der japanischen Kunst ist miteinander verwoben. Sei es nun der textile Bereich, Töpfern, Teezeremonie oder eben Ikebana.
.

.
Jeder von uns wurden Blumen zugelost und ich endete mit den Nelken. Mit Hiros Hilfe wurde dann noch was hübsches draus. ;o)
Meine Rosen lasse ich ja mehr so wachsen. Das können sie ganz prima ohne meine Hilfe, nur ab und zu werden sie zu den Nachbarn hin etwas eingestutzt oder eben wenn sie versuchen mit Hilfe der Wiastarien den Garten komplett zu übernehmen.
.

Albertine
.

Paul's Himalayan Musk
.

Raubritter
.

Veilchenblau
.
 

nemo ignorat 30.05.2014, 12.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

Japanreise 2. Teil - Shibori und Katazome

Die Gruppe bestand aus insgesamt 9 Teilnehmerinnen aus Kanada, den USA, der Schweiz und Australien (und mir) und in Bryans Haus trafen wir dann noch auf Mini aus Singapur, die immer wieder für ein paar Monate zu ihm zum Lernen kommt.Alle waren sie auf die eine oder andere Weise schon Textilenthusiastinnen und so konnten wir uns gegenseitig immer wieder aufs neue inspirieren und unseren Horizont erweitern.  Nachdem ich den einen Tag in Tokyo überstanden hatte und auch mit einigen Mühen den gemeinsamen Treffpunkt fand, wurden wir von Bryan und einem Nachbar nach Fujino gebracht. Fujino liegt südwestlich des Fuji (der im japanischen übrigens eine Sie ist und einer der, ich glaube, fünf heiligen Berge) inmitten dieser unglaublich grünen Steilhügel. Zum Glück hatten wir nicht nur schönes Wetter, sondern an zwei Tagen auch Regen, so dass ich die von mir so geliebten Wolkenschwaden entlang der Bergkuppen sehen konnte.

.

.

 Die Vegetation ist dank der hohen Luftfeuchtigkeit unglaublich und überall, wirklich überall steht Bambus rum. Ich liebe Bambus. Die einzelnen Stengel sind rund 10 bis 15 Meter hoch und haben einen Umfang von locker 80 cm. Wenn man bedenkt, dass all das schon in dem Sprossen steckt … einfach unglaublich.

.

.

.

Bambussprosse aufgeschnitten von Innen und von Außen. Bambussprossen haben den kompletten Stengel schon in sich stecken. Die Außenhülle ist mit feinen Haaren bewachsen, die sich wie ein Seehundfell anfühlen.

.

Wenn man die steile Auffahrt zu Bryans Grundstück hochgeschafft hat, wird man direkt vor der Haustür von zwei großen Indigoküpen begrüßt. Alte japanische Tonkrüge, in denen früher an nahezu jedem Haus Indigoküpen fermentiert werden hat Bryan gerettet und in ihnen leben nun seine beiden Hydrosulfitküpen.

.

.

Die beiden Keramikkrüge in den Holzfässern sind die Küpen.
.

 Diese beiden Küpen sollten uns die nächsten 10 Tage begleiten, denn es verging kein Tag, an dem wir nicht gefärbt haben. Schon am ersten Tag versammelte Bryan uns um die Küpe und erklärte seine Küpen, wie er sie aufrecht erhält und wie man mit ihnen färbt. Als Kollegin nahm ich unter den Teilnehmerinnen des workshop eine Sonderstellung ein, die zu einem interessanten Austausch und der Position einer zeitweiligen Aushilfslehrerin führte. Doch jeder Indigofärber hat so seine eigenen Tricks, seinen eigenen Umgang mit der Küpe und seine eigenen Handgriffe, so dass es auch für mich unglaublich interessant und lehrreich wurde.

 Als erstes färbten wir Baumwollgarne, die er günstig bekommen hatte weil sie unglaublich grausliche Farben hatten. Doch keine Angst, Indigo macht eigentlich alles schön und so wurde aus den seltsamen Beige- und Türkistönen dann doch noch etwas feines. Es wurde in tiefblau, einem etwas helleren blau und in changierend gefärbt. Denn Bryan gehört eine alte Strickmaschine, die Strickschläuche herstellt. Noch steht sie bei einem anderen Freund, aber er plant sie bald zu sich ins Haus zu holen. Jedenfalls färbten wir unsere Garne und er übergab sie dann dem Freund, der daraus einen langen Strickschlauch strickte, von dem wir jede unseren Anteil (etwas mehr als 1 Meter) abbekamen.

.

.

 Nach dieser Fingerübung im Färben mit Indigo (denn letztendlich ging es eigentlich darum mit der Küpe vertraut zu werden ohne etwas wirklich Wichtiges zu verhunzen) führte Bryan uns in die hohe Kunst des Shibori ein. Die Möglichkeiten mit den unterschiedlichen Stichführungen, Faltungen und Abbindetechniken sind so vielfältig, dass man es kaum glauben mag. Einige aus der Gruppe befassten sich ab diesem Zeitpunkt mit kaum etwas anderem als Shibori.

.


.

wood grain Shibori
.

.

Streifenshibori - ich liebe Streifen ;o) - und nicht so einfach herzustellen, wie man so meinen mag

.

So sehr mich die einzelnen Techniken auch faszinierten, wartete ich doch auf etwas anderes: Katazome. In diese äußerst faszinierende Technik des Reservedrucks mit Hilfe einer Reispaste, wurden wir am dritten Tag eingeführt.

 Bevor wir nach Japan flogen hatten wir im Januar unsere Hausaufgaben bekommen. Sie bestanden aus 3 Blättern Kaki Shibugami (dem besonderen Papier aus dem die Schablonen für Katazome geschnitten werden), etlichen Stoffen, die wir schon einmal für ein wood grain Muster und eine Akkordeonfaltung vorbereiten sollten, Nadeln und Shiborifaden.

.

.

 Katazome ist mit unserer Blaudrucktechnik verwandt. Die Stellen, auf denen der Reispapp aufgetragen wird bleiben weiß, alles andere wird blau. Anders als der Blaudruck, bei dem man den Papp mit Modeln aufdruckt, wird hierbei der Papp jedoch mithilfe einer Schablone auf den Stoff aufgetragen. Außerdem können die Schablonen Negativ- oder auch Positivbilder erzeugen und manchmal wird noch mit anderen Farben der Druck weiterbearbeitet. Wir lernten bei Bryan erst einmal die Basistechnik und vor allen Dingen den Umgang mit den mit der Paste bedruckten Stoffen in der Küpe.

.

.

angerührte Reispampe

.

.

Anfang der aufgetragenen Reispampe.

.

 

Bryans Küpen sind wie schon erwähnt Hydrosulfitküpen und sie stehen bei Außentemperaturen vor seiner Haustür und werden ohne zusätzliches Erwärmen verwendet. Das hilft beim Druck mit der Reispaste natürlich. Doch auch ohne Erwärmung hält die Paste maximal fünf Tauchgänge aus. Um ein entsprechend dunkles Blau hinzubekommen muss die Küpe auch entsprechend aufgebaut sein. (Teilnehmerinnen an meinem Indigo Onlinekurs dürfen sich schon einmal freuen, meine Erfahrungen bei Bryan werden direkt in den Kurs einfließen.)

.

.

 Leider ist das Schablonenpapier (Kaki Shibugami) nicht in Europa erhältlich und die einzige US amerikanische Quelle, die ich kenne, verlangt unglaubliche Summen für nur ein Blatt (zzgl. Porto). Das Papier wird hergestellt, in dem man mehrere dünne Blätter Maulbeerpapiers nimmt und diese immer mit der Faserrichtung im rechten Winkel zueinander aufeinander legt und mit fermentierten Kakisaft verklebt. Japanische Kaki sind anders als unsere. Man bekommt zwar auch diese süßen Kaki zum Essen zu kaufen, aber die zum Färben verwendeten Kaki sind unreif und geladen voll mit Tannin. Diese Blätter werden dann noch etwa 10 Tage lang geräuchert und sind dann damit feuchtigkeitsfest genug um über Jahre hinweg als Schablonen verwendet zu werden. Mit scharfen, skalpellartigen Messern unterschiedlicher Größe und speziellen Locheisen werden dann die Muster hineingeschnitten. Um die Schablonen noch zu verstärken wird ein Seidengewebe mit einem Teeröl-Terpentingemmisch darüber geklebt.

.

.

Rückseite des Stempels mit dem stabilisierenden Gewebe

.

 Nun haben wir hier in Europa/Deutschland also weder die unreifen Kaki noch ist es allgemein üblich ein Räucherfeuer über mehrere Tage aufrecht erhalten zu können. Und Teeröl gilt als gesundheitsgefährdend und darf nur noch unter bestimmten Bedingungen gekauft werden. Kurz: alle Voraussetzungen um das Shibugami so zu kopieren sind eher negativ. Ich werde daher über die nächsten Wochen versuchen mit anderen Mitteln ein ähnliches Schablonenpapier herzustellen. Sollte mir das nicht gelingen werde ich wohl oder übel auf Kunststoffpapier ausweichen müssen. Hinweise und Tipps werden gerne entgegengenommen.

.

.


.

.

.

ein Katagami (Schablone) aus Okinawa, die eine der Teilnehmerinnen auf einem Markt erstand und die wir alle ausprobieren mussten
.
 Fortsetzung folgt

 

nemo ignorat 13.05.2014, 18.15 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

So, bin wieder da

nach einer seltsamen Reise zurück in der Zeit bin ich nun wieder - zumindest körperlich - Zuhause. Mein Geist hat sich immer noch nicht mit dem Gedanken angefreundet, dass ich Freitag um 12 Uhr Mittgas von Tokyo weggeflogen bin, dann nach 10 Stunden Flug um 17 Uhr in Moskau ankam. Nach kaum 3 Stunden Pause im Transit schließlich weiterflog und nach weiteren guten 3 Stunden dann um 21 Uhr in Frankfurt ankam. Ich glaube meine Seele ist immer noch irgendwo über Sibirien.

In diesen mickrigen 14 Tagen habe ich so viele Dinge erlebt, gesehen und gelernt, dass ich immer noch ganz konfus im Hirn bin. Als Kleinstadtwesen überwältigt mich eine riesige Stadt wie Tokyo einfach.

Da gibt es Glashochhäuser
.

.
und verwirrende Straßenseznen
.

.
spannende Arten zu Parken
.

.
und coole Höhlenbetten in Hostels (ich bin nicht so der Hoteltyp)
.

.
Dieser niedliche Koffer und die Tasche daneben sind übrigens mein gesamtes Gepäck für die 14 Tage gewesen. Ich war so stolz auf mich, dass ich es geschafft habe mich wirklich auf ein Minimum von 8,7 kg zu beschränken. Und somit nur mit Handgepäck zu reisen. Auf dem Rückweg erlaubte ich mir dann den Luxus den Koffer aufzugeben und alles reinzustopfen, was ich zwischendrin ergattert hatte (außer meinem Mantel, dazu später mehr). Als check-in Gepäck hatte er dann 11,7 kg. Supercool.

In Tokyo wachsen Gingkobäume einfach so als Straßenbäume.
.

.
Und weil Gingkobätter ja so schön sind, findet man sie auch entlang des Bürgersteig.
.

.
Aber auch die Gullydeckel sind natürlich ganz anders.
.

.

.
Und vor Bahnübergängen warnen niedliche Katzen
.

.
Dieser war zugegebenermaßen in Fujino und nicht in Tokyo.

Bryans workshop war erhellend, erheiternd und derart vollgestopft mit Wissen, dass ich immer noch ein bisschen brauche um alles zu verdauen. Wir haben nahezu täglich die beiden Indigoküpen vor dem Haus heimgesucht, gelernt wie man unterschiedliche Shiborimuster faltet und abnäht, wir haben Katazomeschablonen benutzt, die Pampe angerührt, einen Katazomemeister besucht, in dessen Werkstatt wir schablonieren und in dessen Küpen wir färben durften. Wir flechteten Kumihimo auf Marudai, webten auf einem alten japanischen Webstuhl, bekamen eine sehr praktische Einweisung in Ikebana, wohnten einer Teezeremonie bei, arbeiteten freiwillig quasi Tag und Nacht, gingen zum Aufwärmen in ein Onsen (heißes Bad), ich sah wilde Affen aus unangenehmer Nähe, wir nähten kleine Taschen (Shifuku) und hatten jeden Tag ein Festessen in Bryans Haus oder in einem Lokal. Wir waren im Folkart Museum in Tokyo und kauften in einem Laden mit antiken Textilien ein. Ich hatte das Glück Teil einer Gruppe von interessierten Textilenthusiastinnen aus der ganzen Welt zu sein und mit ihnen lernen und Wissen austauschen zu dürfen.

Der Mantel, den ich bereits erwähnte, ist ein alter Reisekimono aus den 1930er Jahren. Es war ein Fall von Ich kam, sah und war verliebt und musste ihn haben. Er passte auf Anhieb und ich fühlte mich sofort in ihm wohl.
.

.
Doch ein Mantel ist nicht vollständig ohne nicht mindestens eine Tasche und so machte ich ihn wirklich zu meinem Mantel, indem er eine Tasche aus einem meiner Shiboristücke bekam.
.

.
Mehr über die Küpen, das Färben und alles andere, wenn sich mein Hirn ein wenig gesammelt hat.
So rechte Ruhe zum Ankommen hatte ich nicht, da ich noch rechtzeitig zum 88. Geburtstag meiner Mutter kam. Nun brauche ich erst einmal ein paar Tage Ruhe um alles zu sortieren und damit mein Geist meinem Körper einholen kann.
Später mehr.

nemo ignorat 11.05.2014, 20.12 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Naturfarben

ich bin dann mal weg


So, Samstag geht dann mein Flieger nach Japan. 10 Tage Indigofärberei, Katazome und Shibori, japanisches Essen und mal schaun, ob der große Fujiyama sich zeigt ;o) Einen ausführlichen Bericht gibt es dann hinterher. Mögliche Zwischenberichte werde ich nur auf meinem typepad Blog veröffentlichen. Mal schaun, ob ich das über das Tablet hinbekomme.

BESTELLUNGEN

Bestellungen werden in der Zeit meiner Abwesenheit von meinem Gatten, dem Besten von allen, bearbeitet. Allerdings nur die, die über meinen Shop eintreffen.  Alles andere mit Vorkasse etc kann er nicht bringen, dazu ist er zu wenig in meine Abläufe eingearbeitet. Sollte also eine Bestellung auch warten können, ich stehe dann ab dem 12. Mai wieder voll zu eurer Verfügung. Dringende Bestellungen bitte in der Zwischenzeit auch als solche kennzeichnen (es gibt bei paypal ein Kommentarfeld, da kann man das eintragen), damit mein Mann Bescheid weiß.

bis dahin
Sayonara
 

nemo ignorat 25.04.2014, 10.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Allgemeines Alltägliches

Reisebegleiter

Ende nächster Woche ist es dann soweit. Dann fliege ich für 14 Tage zu Bryan Whitehead nach Japan um bei ihm seinen Indigo Workshop zu machen, wo wir u.a. auch Katazome (japanische Ausspardrucktechnik mit Schablonen) lernen werden. Ich freu mich schon tierisch und bin total aufgeregt.
Aus diesem Anlass habe ich ein paar Sachen als Reisebegleiter genäht.
Mir als Flugunerfahrener (ja, ich bin noch nie geflogen bisher) wurde empfohlen leichtere Schichten übereinander zu tragen, damit es mir über Nacht im Flieger nicht zu kalt wird. Das und weil ich einengende Sachen auf langen Reisen ohnehin nicht mag, fand nun endlich mein Celtic Doubleweave von Anita Pavani, den ich mir vor eiunem gefühlten Jahrzehnt dort mal aus der Restekiste fischte Verwendung.
.

.
modernisierter Manteau-de-Lit als Jacke mit aufgesetzten Taschen. Marquise hat eine ausführliche Anleitung dazu geschrieben, alternativ dazu kann man sich auch das Schnittmuster bei zB Nehelenia kaufen.
.

.
so sieht das Leinendoppelgewebe in nah aus. Vorder- und Rückseite.

Dazu gibt es ein Reisekleid. Oder vielmehr eine Art Trägerrock, über eine genaue Bezeichnung streiten sich die Geister noch.
.

.
Wenn ich wieder zurück bin, werde ich mir wohl dieses Kleid noch einmal nähen, aber diesmal aus einem festeren Stoff wie Denim oder Hanfcanvas. Ich hatte vor vielen, vielen Jahren schon einmal so ein ähnliches Kleid genäht gehabt. Das hatte ich an einer jungen Amerikanerin gesehen, die ich in UK getroffen hatte und mir von ihr den Schnitt kopiert. Leider ging es mir bei einem meiner vielen Umzüge verloren. Die Leinenvariante ist in Ordnung und es trägt sich gut, aber es trägt halt auch saumäßig auf. OK für Japan, aber nichts für das figurbetontere Etwas.
.

.
Der Stoff ist allerdings klasse. Leicht, aber durch das Doppelgewebe trotzdem wärmend. Ich liebe es jetzt schon.
.

.
Und dann fehlte mir noch eine Tasche zum Umhängen. Nein, es ist nicht so, als hätte ich nicht schon genügend Taschen. Aber irgendwie fehlt mir dann doch die richtige ;o)
.

.
travel companion oder 'ich war mal ein Sofakissen'
.

.

.

nemo ignorat 17.04.2014, 10.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Selbst Gemachtes

Kurstermine 2014

So, ich habe endlich die Kurstermine für 2014 festgelegt.

Ich werde dieses Jahr "nur" zwei Onlinekurse anbieten und zwar

Indigo Onlinekurs 01. Juli bis 10. August 2014

Eine Kursbeschreibung könnt ihr hier finden und euch auch über meinen Onlineshop anmelden. Dieser Tage wird der Kurs dann auch bei Dawanda eingestellt werden, für all diejenigen, die nicht gern mit paypal bezahlen wollen.

Und es gibt noch einen

Online Heckenfärbungskurs für Baumwolle und Wolle 11. August bis 15. September 2014

Auch den kann man schon über meinen Onlineshop buchen bzw ich werde ihn dieser Tage bei Dawanda einstellen.

Kurse vor Ort biete ich weiterhin an, allerdings nach Absprache. Ich unterrichte auch gerne einzelne Personen oder kleine Gruppen (maximal 5 Personen), der Preis ist unabhängig von der Gruppengröße und beläuft sich auf 50 EUR pro Person Pro Tag. Bei allen Kursen kann man gerne vorher mit mir individuelle Wünsche absprechen. Einiges wird in einem oder in zwei Tagen nicht machbar sein, anderes schon. Das können wir dann persönlich näher besprechen.
Der Unterricht hier in Aschaffenburg findet normalerweise an Wochenenden oder Freitag bis Sonntag statt, Termine nach individueller Absprache.

Für weitere Kurse fehlt mir dieses Jahr leider die Zeit.

Dies alles hat einen Grund, bzw. mehrere Gründe.

Ich werde Ende April für 14 Tage auf Färbefortbildung nach Japan reisen. Dort nehme ich an einem Indigo workshop mit Tour durch die Handwerksstuben einiger japanischer Färber teil. Was letztendlich bedeutet, dass der gesamte Mai (ich komme Mitte Mai wieder) eigentlich für Kurse ausfällt.
Und da mein bester Ehemann von allen natürlich während dieser Zeit Urlaub nehmen muss um sich um Mutter, Haus und Hunde zu kümmern, fällt ein anderer Urlaub im Frühsommer für uns flach. Weswegen wir dieses Jahr Ende September in den Urlaub fahren werden.

Außerdem möchte ich mich dieses Jahr verstärkt dem Bedrucken von Stoffen widmen. Was alles Zeit kostet, die mir nicht für Kurse zur Verfügung steht. Und mein Buch möchte bis zum Sommer auch fertig werden (früher werde ich es leider nicht schaffen).

Wie immer gilt, bei Fragen und Anregungen, einfach anmailen unter mail@nemo-ignorat.de

nemo ignorat 01.04.2014, 12.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Anleitungen

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
nemo ignorat
Suche
Es wird in allen
Einträgen gesucht.