Kurse 

Workshops 2020

 

2020 wird es etliche unterschiedliche Kurse geben.

 

Leinen färben mit Pflanzenfarben in Clausberg bei Eisenach, Shibori auch in Clausberg und einen 5tägigen Kurs bei Wollknoll zu Katazome und Shibori. Außerdem komme ich nach Solingen und gebe dort einen gemischten Kurs Erdpigmente und Shibori. 

 

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Themen sollten auch die Kursbeschreibungen gut durchgelesen werden. Auch die Preise der Kurse unterscheiden sich, einfach weil die Vorbereitungen und das Material sehr unterschiedlich sind. 

 

Veranstaltungsorte 2020

 

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Eisenach – Clausberg, 99834 Gerstungen AG Historisches Handwerk Hof

Kurs 1 Mit Pflanzenfarben auf Leinen färben 

18. und 19. Juli 2020 

Samstag 9:30 - 17:30 Uhr
Sonntag 9:30 - 16:30 Uhr

 

 

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Kurs 2 Shibori

25. und 26. Juli 2020 

Samstag 9:30 - 17:30 Uhr
Sonntag 9:30 - 16:30 Uhr

 

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Oberrot-Neuhausen - Wollknoll 

Shibori, Katazome und Irosashi

07. bis 11. September 2020

nähere Informationen unter Wollknoll 

Den Kurskatalog kann man hier als PDF herunterladen. Buchungen ausschließlich über Wollknoll. 

 

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Solingen - Botanischer Garten 

Wir machen bunt - Shibori und Erdfarben

02. und 03. Oktober 2020 

Freitag 11 - 17 Uhr

Samstag 9:30 - 16:30 Uhr

 

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Kursbeschreibung Leinenfärben
Kursbeschreibung Leinenfärben als PDF
Kurstext Eisenach Leinen 20.pdf
PDF-Dokument [302.4 KB]
Kursbeschreibung Eisenach Shibori
Shiborifärben
Kurstext Eisenach Shibori 20.pdf
PDF-Dokument [163.3 KB]
Kursbeschreibung Solingen
Wir machen bunt in Solingen
Kurstext Solingen Shibori 20.pdf
PDF-Dokument [161.6 KB]

 

Kursbeschreibungen

 

 

 

Pflanzenfarben auf Leinen färben

Kursort: Clausberg bei Eisenach

Termin: 18. und 19. Juli 2020

Zeit:
Samstag: 9:30 – 17:30 Uhr (mit zwei kleinen Pausen)

Sonntag: 9:30 – 16:30 Uhr (eine kleine Pause)

Anzahl: Mindestteilnehmer*innenanzahl 5, maximal 10

Kosten: 190 EUR pro Person inkl. Material

Pflanzenfärbungen auf Leinen sind möglich, aber sie benötigen viel Zeit und körperlichen Einsatz. Die meiste Zeit davon muss für Ruhe und Reife einberechnet werden. Ein Zweitageskurs zum Leinen färben war deshalb immer eher so etwas wie ein Schmorbraten, der fünf Stunden im Ofen sein muss, in einer halbstündigen Kochsendung. Deswegen habe ich mir für diesen Kurs einen Trick der Kochsendungen abgeschaut und werde „mal was vorbereiten“.

Ich bringe fertig vorbereitetes und gebeiztes Leinen mit. Etwa 2 m pro Teilnehmer*in, das wir in die Färbetöpfe geben. Die Teilnehmer*innen bringen eigenes Leinen mit und das bereiten wir vor Ort vor. Damit können die Vorbereitung (Auskochen, Beizen 1 und Beizen 2) gelernt werden und es kann trotzdem gefärbt werden. Leinen muss allerdings nach dem Beizen trocken für mindestens eine Woche ruhen, weswegen das mitgebrachte Leinen nicht vor Ort gefärbt werden kann.

Samstag:

  • Einführung in die Leinenfärbung

  • Auskochen und Beizen des mitgebrachten Leinen

  • Währendessen werden die Färbepflanzen für den nächsten Tag vorbereitet und angesetzt.

  • Erste Färbungen mit dem von mir bereitgestellten Leinen


 

Sonntag:

  • Färbepflanzen auskochen

  • Färben des von mir vorbereiteten Leinen

  • Färbungen mit Erdfarben (bei Bedarf zum Entspannen auch gerne freies Malen mit ihnen)


 

Was nicht gehen wird:

Wir werden nicht die Stoffe der Teilnehmer*innen vor Ort färben können. Um eine haltbare Färbung hinzubekommen, müssen die Stoffe nach dem Beizen längere Zeit ruhen können. Deswegen bringe ich vorbereitete Stoffe mit. Die Stoffe der Teilnehmer*innen sind nur dafür da, um die Vorbereitung und das Beizen zu lernen.

Wir werden nicht lernen wie eine Indigoküpe angesetzt wird. Das würde deutlich den Zeitrahmen sprengen. Ich werde am Vorabend eine Küpe ansetzen, in der wir dann färben können.

Was geht und was wir brauchen:

Geduld und Wille sich mit dieser enorm langsamen und relativ aufwändigen Form des Färben zu befassen.

Samstagabend kann es länger gehen, falls uns die Arbeitslust überkommt.

Jede*r Teilnehmer*in muss eigenes Material zum Vorbereiten und Beizen mitbringen. Dazu sind geeignet: Leinen, Halbleinen, Hanf, Ramie und Baumwolle. Unterschiedliche Pflanzenfasern verhalten sich auch in der Färbung unterschiedlich.

Gefärbt wird mit dem Material, das ich vorbereite. Dabei handelt es sich um verschiedene Leinenstoffe und Baumwolle, etwa 2m pro Person.

Wir werden unterschiedliche Pflanzenfarbstoffe einsetzen: Reseda, Krapp, Blauholz und Zwiebelschalen. Diese können kombiniert werden, um Überfärbungen zu lernen und sie können mit Eisenacetat oder Eisensulfat verändert werden. Desweiteren stelle ich eine Indigoküpe zum Färben zur Verfügung.

Außerdem können wir Erdfarben nutzen, um deren Färbeweise und deren Farbsprektrum als Vergleich anlegen zu können.

Ziel des Kurses ist es:

einen Überblick über die Vorbereitungsphasen von Pflanzenfasern zu gewinnen, praktische Erfahrungen damit zu machen und mit den unterschiedlichen Farbstoffen ein Heft mit Färbeproben anzulegen.

Außerdem gibt es ausführliche schriftliche Anleitungen von mir.

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Kosten: Der Kurs kostet 50 EUR pro Tag pro Person plus 90 EUR Material.
Also 190 EUR inkl. Material pro Person. Darin ist enthalten: die gesamte Vorbereitung und das bereitgestellte Leinen, die Farben, meine Kurskosten und die Anfahrt.

Übernachtung muss entweder selbst organisiert werden (es gibt in direkter Nähe ein paar Ferienwohnungen) oder man kann in sehr einfachen Verhältnissen vor Ort übernachten.

Eine verbindliche Anmeldung erfolgt, sobald ich 50 EUR Anzahlung erhalten habe.
Sollte es einer Teilnehmer*in nicht möglich sein an dem Kurs teilzunehmen und er oder sie weiß es bis zum 22.06.20 dann erstatte ich die Anzahlung. Sollte dadurch die Veranstaltung gefährdet sein, weil durch den Ausstieg die Mindestteilnehmer*innenanzahl nicht mehr erreicht wird, erstatte ich nur 25 EUR. Bei einem Ausstieg nach diesem Termin kann ich die Anzahlung leider nicht mehr erstatten.
Sollte der Kurs wegen mir ausfallen, wird die Anzahlung vollständig erstattet.

Das restliche Kursgeld sammel ich vor Ort ein.

Etwa 2 Monate vor dem Kurs werde ich noch einmal alle benötigten Informationen an alle Teilnehmerinnen schicken.

Anmeldungen und Fragen bitte schriftlich per Mail an mail@nemo-ignorat.de

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Shibori

Kursort: Clausberg bei Eisenach

Termin: 25. und 26. Juli 2020

Zeit: Samstag: 9:30 – 17:30 Uhr (mit zwei kleinen Pausen)

Sonntag: 9:30 – 16:30 Uhr (eine kleine Pause)

Anzahl: Mindestteilnehmer*innenanzahl 5, maximal 10

Kosten: 150 EUR pro Person inkl. Material

Shibori ist eine japanische Reservierungstechnik, bei der durch Abklemmen, Abbinden oder Abnähen Muster erzeugt werden, die dann mit Indigo überfärbt werden. so dass die Musterung schließlich weiß auf blauem Grund erscheint. Der Reiz an Shibori ist, dass man mit wenigen Musterschritten schon zu einer großen Mustervariation kommen kann. Andererseits können sehr gegenständliche und sehr aufwändige Musterungen ebenfalls erreicht werden. Jede Färbung ist aber ein Unikat.

Die unterschiedlichen Methoden reichen von sehr aufwändig bis zu sehr einfach. Abgenähte Muster benötigen mehr Zeit zur Vorbereitung, weswegen wir mit ihnen zuerst beginnen werden. Abgeklemmte können relativ schnell und einfach erstellt werden und können auch noch am zweiten Tag gemacht werden.

Am ersten Tag wird eine Fructose-Indigoküpe angesetzt. Dabei liegt der Hauptaugenmerk darauf, dass die Teilnehmer*innen selber aktiv werden und so das Grundprinzip der Fructoseküpe verstehen lernen.

Nach dem Ansetzen der Küpen widmen wir uns den komplexeren Mustern. Einfacherere Muster werden dann am zweiten Tag noch während des Färbens gefaltet und abgeklemmt.

Gefärbt wird am zweiten Tag.

Voraussetzungen:

Es werden keine Voraussetzungen benötigt. Allerdings sollten die Teilnehmer*innen bereit sein etwas Zeit und Geduld zum Abnähen mitzubringen.

Ziel des Kurses ist es:

einen Überblick über die unterschiedlichen Shiborimethoden zu bekommen und das Ansetzen und Färben mit einer Fructose-Indigoküpe zu lernen.

Ich bringe alle benötigten Materialien mit. Außerdem gibt es ausführliche schriftliche Anleitungen von mir.

Wer eigene Stoffe färben möchte, sollte darauf achten, dass sie aus Naturmaterialien bestehen (Baumwolle, Leinen, Seide, Wolle und Viskose, keine Synthetik). Außerdem sollten die Stoffe nicht größer als ein Kopfkissen sein.

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Kosten: Der Kurs kostet 50 EUR pro Tag pro Person plus 50 EUR Material.
Also 150 EUR inkl. Material pro Person. Darin ist enthalten: das Indigo, die bereitgestellten Werkzeuge und Stoffe, meine Kurskosten und die Anfahrt.

Übernachtung muss entweder selbst organisiert werden (es gibt in direkter Nähe ein paar Ferienwohnungen) oder man kann in sehr einfachen Verhältnissen vor Ort übernachten.

Eine verbindliche Anmeldung erfolgt, sobald ich 50 EUR Anzahlung erhalten habe.
Sollte es einer Teilnehmer*in nicht möglich sein an dem Kurs teilzunehmen und er oder sie weiß es bis zum 29.06.20 dann erstatte ich die Anzahlung. Sollte dadurch die Veranstaltung gefährdet sein, weil durch den Ausstieg die Mindestteilnehmer*innenanzahl nicht mehr erreicht wird, erstatte ich nur 25 EUR. Bei einem Ausstieg nach diesem Termin kann ich die Anzahlung leider nicht mehr erstatten.
Sollte der Kurs wegen mir ausfallen, wird die Anzahlung vollständig erstattet.

Das restliche Kursgeld sammel ich vor Ort ein.

Etwa 2 Monate vor dem Kurs werde ich noch einmal alle benötigten Informationen an alle Teilnehmerinnen schicken.

Anmeldungen und Fragen bitte schriftlich per Mail an mail@nemo-ignorat.de

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Wir machen bunt

Kursort: Botanischer Garten Solingen

Termin: 02. und 03. Oktober 2020

Zeit: Freitag: 11 – 17:00 Uhr (mit zwei kleinen Pausen)

Sonntag: 9:30 – 16:30 Uhr (eine kleine Pause)

Anzahl: Mindestteilnehmer*innenanzahl 5, maximal 10

Kosten: 140 EUR pro Person inkl. Material

Auf blauem Hintergrund malen oder schablonieren wir mit Erdpigmenten auf Baumwolle oder Leinen. Um gleich in die Färberei einsteigen zu können, bringe ich eine fertige Frucstoseküpe mit. Vor Ort werden wir nur eine kleinere Küpe ansetzen, damit die Teilnehmer*innen die Grundprinzipien selbst sehen können. Danach werden wir die Stoffe mit einfachen Shiboritechniken falten, abbinden oder abklemmen und in der Indigoküpe blau färben. Die ausgesparten Bereiche können dann mit den Erdfarben freihand bemalt werden oder wir können Muster mit Schablonen auftragen.

Natürlich können die Erdfarben auch direkt auf den Stoff aufgetragen werden ohne ihn vorher blau zu färben.

Material und Werkzeug bringe ich mit. Die Teilnehmerinnen müssen nur ihre Kreativität beitragen. Es wird kein Vorwissen benötigt.

Ziel des Kurses ist es:

einfach Spaß zu haben an dem Verschönern von Stoffen.

Ich bringe alle benötigten Materialien mit. Außerdem gibt es ausführliche schriftliche Anleitungen von mir.

Wer eigene Stoffe färben möchte, sollte darauf achten, dass sie aus Naturmaterialien bestehen (Baumwolle, Leinen, Seide, Wolle und Viskose, keine Synthetik). Außerdem sollten die Stoffe nicht größer als ein Kopfkissen sein.

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Kosten: Der Kurs kostet 50 EUR pro Tag pro Person plus 40 EUR Material.
Also 140 EUR inkl. Material pro Person. Darin ist enthalten: das Indigo, alle Erdfarben, die bereitgestellten Werkzeuge und Stoffe, meine Kurskosten und die Anfahrt.

Eine verbindliche Anmeldung erfolgt, sobald ich 50 EUR Anzahlung erhalten habe.

Sollte es einer Teilnehmer*in nicht möglich sein an dem Kurs teilzunehmen und er oder sie weiß es bis zum 05.09.20 dann erstatte ich die Anzahlung. Sollte dadurch die Veranstaltung gefährdet sein, weil durch den Ausstieg die Mindestteilnehmer*innenanzahl nicht mehr erreicht wird, erstatte ich nur 25 EUR. Bei einem Ausstieg nach diesem Termin kann ich die Anzahlung leider nicht mehr erstatten.

Sollte der Kurs wegen mir ausfallen, wird die Anzahlung vollständig erstattet.

Das restliche Kursgeld sammel ich vor Ort ein.

Etwa 2 Monate vor dem Kurs werde ich noch einmal alle benötigten Informationen an alle Teilnehmerinnen schicken.

Anmeldungen und Fragen bitte schriftlich per Mail an mail@nemo-ignorat.de

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Indigo ist ein Pflanzenfarbstoff, der nicht in einem normalen ‚wir werfen alles ins Wasser und färben damit‘-Prozess verwendet werden kann, sondern bei dem der Farbstoff in einer so genannten Küpe umgewandelt werden muss.

 

Die Fructose-Indigoküpe, die ich verwende ist umweltfreundlich, weil sie kein amphibien- und reptilienschädigendes Hydrosulfit enthält, sondern tatsächliche Fructose (Fruchtzucker).

 

Erdpigmente werden schon seit Urzeiten von Menschen verwendet. Ihre Verwendung für Textilien ist eher im asiatischen und australischen Raum üblich. In Japan werden sie Bengara genannt und entweder Freihand oder mit Schablonen auf die vorbereiteten Textilien aufgetragen. 

 

Kursdauer sind insgesamt 12 Stunden in zwei 6 Stunden Einheiten.

 

 

Mitbringen sollten die Teilnehmerinnen:

  • Arbeitskleidung und/oder eine längere Schürze. Indigo färbt gut, auch die Bekleidung.
  • Handschuhe. Normale, starke Haushaltshandschuhe reichen.
  • eigenes Material zum Färben, das die Größe eines T-Shirt nicht überschreitet. Alte Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen, andere Baumwoll- und Leinenstoffe, feine Seidenstoffe in überschaubarer Größe, sowie Schals und T-Shirts sind brauchbar.
  • Nicht brauchbar sind Stoffe aus Kunstfasern wie Nylon, Acryl, Polyamid und ähnlichen synthetischen Fasern.
  • Die Stoffe sollten vorgewaschen und gebügelt sein. Gut möglich ist es z.B. Quadrate und Rechtecke für ein Patchworkprojekt zu färben.
  • Geduld und Zeit
  • Gesunder Menschenverstand. Die Küpe ist zwar nicht gefährlich, aber man sollte trotzdem nicht unvorsichtig damit umgehen.

 

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

06021 625987

Mailen Sie mich an

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oder nutzen Sie das Kontaktformular.

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© Ulrike Bogdan